Grubenbrand im Garten, März 2009


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Lehm findet man z.B. an Bördern bei Waldwegen.
 
Den Lehm trocknen lassen und dann zerbrösmeln.
 
Im Wasser auflösen und aufrühren. Schwimmende organische Verunreinigungen entfernen. Lehm setzen lassen, überflüssiges Wasser entfernen, fette Schichten abschöpfen. Das Schlämmen kann wiederholt werden, je nach Lehmqualität.
 
Für die Magerung eignet sich Quarzgestein oder auch Schamott, z. B. alte Tontöpfe. Die scharfen Kanten sind wichtig. Vorallem nichts Kalkhaltiges verwenden.
Das Material mit einem Hammer zertrümmern, so dass es noch das Sandsieb passiert.
Dann mit Teesieb den Staub abtrennen. Etwa auf Ĝ 0.5 mm bis 1.0 mm.
Lehm und Magerung mischen, durchkneten und schlagen.
 
Steinzeit-Aschenbecher oder was auch immer formen. Ein paar Tage trocknen lassen.
 
Schaufel nehmen und im Garten eine Grube graben.
 
 

 

 
 
Vorbereitete Grube mit Schürkanal.
 
Das trockene, warme Brenngut in der vorgeheizten Grube.
 
Anfüüriholz anlegen.
 
Langsam erhitzen.
 
Feuern!
 
Nach ein paar Stunden Schürkanal verstopfen, Grube mit Ziegeln und Blech abdecken.
Abkalten lassen, etwa 2 Tage, et voilà: die fertiggebrannte prähistorische Keramik.
 
Wichtig ist ein langsames gleichmässiges Erhitzen. Mehrmals Holz nachlegen ist durchaus ratsam. Wichtig ist auch ein langsames gleichmässiges Abkühlen.
Die Prozedur eignet sich auch für die Härtung im Stahl wieder zu entfernen.
 
 

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